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Wertbrief Kosten: 1,80 € Zusatzentgelt je Brief

Wertbrief Kosten und zulässige Inhalte im Überblick
Zusatzleistung Wert im Überblick

Lesezeit: 6 Minuten · Stand: 31. August 2026

Die Wertbrief Kosten bestehen aus drei Teilen: dem Porto, dem Einschreiben für 2,65 Euro und dem Zusatzentgelt Wert für 1,80 Euro je Brief. Ein Standardbrief mit Wert kostet damit 5,40 Euro. Dafür steigt die Haftung deutlich: Zugelassen sind Bargeld bis 100 Euro und wertvolle Gegenstände bis 500 Euro.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zusatzentgelt Wert: 1,80 € je Brief, nur zusammen mit Einschreiben
  • Standardbrief mit Wert: 5,40 € gesamt
  • Bargeld bis 100 €, Sachwerte bis 500 € je Brief
  • Einlieferung und Bezahlung nur in einer Filiale
  • Die Sendung darf nicht als Wertbrief gekennzeichnet werden
  • Höchstens ein Brief pro Tag an denselben Empfänger, insgesamt fünf

Einschreiben wählen

Format und Nachweis wählen, der Gesamtpreis rechnet sich mit.

Quelle: Deutsche Post AG: Leistungen und Preise, Stand 01.07.2026 · Stand: 1. Juli 2026

Was kostet ein Wertbrief?

Wert ist keine eigenständige Sendungsart, sondern eine Zusatzleistung, die auf ein Einschreiben aufsetzt. Der Endbetrag ergibt sich aus drei Posten.

Format Porto Einschreiben Wert Gesamt
Standardbrief 0,95 € + 2,65 € + 1,80 € 5,40 €
Kompaktbrief 1,10 € + 2,65 € + 1,80 € 5,55 €
Großbrief 1,80 € + 2,65 € + 1,80 € 6,25 €
Maxibrief 2,90 € + 2,65 € + 1,80 € 7,35 €

Ins Ausland wird anders gerechnet: Dort kostet Wert 2,00 Euro je angefangene 100 Euro Wertangabe, zusätzlich zum Einschreiben International für 3,70 Euro.

Was darf in einen Wertbrief?

Die Deutsche Post unterscheidet zwei Gruppen mit unterschiedlichen Grenzen. Bargeld und andere Zahlungsmittel sind bis 100 Euro je Brief zugelassen. Gegenstände der sogenannten Valorenklasse II bis 500 Euro tatsächlichem Wert.

Zu dieser zweiten Gruppe zählen unter anderem Wertpapiere ohne Sperrmöglichkeit wie Eintritts- und Fahrkarten, Warengutscheine, Dividendengutscheine und garantierte Schecks. Dazu Edelmetalle in jeder Form, verarbeitetes Zahngold, Schmuck, Uhren und Edelsteine sowie Kunstgegenstände, Antiquitäten und Sammlerobjekte — ausdrücklich auch Briefmarken und Münzen mit Sammlerwert.

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Der Umkehrschluss ist wichtiger als die Liste: In gewöhnlichen Briefen einschließlich Einschreiben sind Gegenstände der Valorenklasse II nicht zugelassen. Ausgenommen sind allein gültige Briefmarken, Warengutscheine, Fahrkarten und Eintrittskarten. Wer Schmuck in ein Übergabe-Einschreiben legt, versendet ihn außerhalb der Bedingungen.

Welche Regeln gelten beim Einliefern?

Drei Bedingungen unterscheiden den Wertbrief von allen anderen Varianten.

Nur in der Filiale. Die Sendung muss in einer Filiale der Deutschen Post eingeliefert und dort bezahlt werden. Der Briefkasten scheidet aus. Auch die Kombination von Wert National mit einem per Internetmarke frankierten Einschreiben ist ausgeschlossen.

Keine Kennzeichnung. Die Sendung darf nicht als Wertbrief gekennzeichnet werden. Ein auffälliger Vermerk auf dem Umschlag ist also nicht nur unnötig, sondern unzulässig.

Mengengrenzen. Pro Tag darf nur ein Brief mit solchen Inhalten an ein und denselben Empfänger aufgegeben werden, und insgesamt nur fünf Briefe je Absender. Wer regelmäßig Sammlerstücke versendet, stößt hier schneller an eine Grenze als beim Preis.

Wert oder Paket mit Transportversicherung?

Bei 500 Euro ist im Brief Schluss. Wer mehr absichern will, kommt am Paket nicht vorbei: Die Transportversicherung von DHL deckt national bis 2.500 Euro für 6,99 Euro oder bis 25.000 Euro für 19,99 Euro ab, jeweils zusätzlich zum Paketpreis.

Weg Absicherung Zusatzkosten
Einschreiben bis 25 € 2,65 €
Einschreiben mit Wert bis 500 € Sachwert, 100 € Bargeld 4,45 €
DHL Paket mit Transportversicherung bis 2.500 € 6,99 € plus Paketpreis
DHL Paket, höchste Stufe bis 25.000 € 19,99 € plus Paketpreis

Die Transportversicherung setzt allerdings voraus, dass das Paket gegen Einlieferungsbestätigung in einer Filiale oder einem Paketshop übergeben wird. Packstation und Paketbox scheiden aus.

Wertbrief Kosten ins Ausland

Die Wertbrief Kosten für Auslandssendungen folgen anderen Regeln. Wert International ist in alle Länder weltweit möglich. Das Entgelt richtet sich nicht nach der Sendung, sondern nach der Wertangabe: 2,00 Euro je angefangene 100 Euro. Bei einer Wertangabe von 250 Euro fallen also 6,00 Euro an, zusätzlich zum Einschreiben International für 3,70 Euro und zum Porto.

Zwei Unterschiede zum Inland sind wichtig. Bargeld und andere Zahlungsmittel sind bei Brief International unzulässig, auch mit Wert. Und die Liste der zugelassenen Inhalte ist kürzer: Sie umfasst im Wesentlichen Wertpapiere ohne Sperrmöglichkeit sowie gültige Telefon- und Pay-TV-Karten, nicht aber Schmuck oder Edelmetalle.

Kann man Wert und Rückschein kombinieren?

Ja. Die Deutsche Post lässt die Kombination ausdrücklich zu. Der Rückschein kostet dann weitere 2,20 Euro, sodass ein Standardbrief mit Einschreiben, Wert und Rückschein bei 7,60 Euro liegt.

Wie sich das Format auf den Grundbetrag auswirkt, steht unter Großbrief Maße.

Was der Wertbrief nicht leistet

Die Wertbrief Kosten kaufen eine höhere Haftung, aber keine Zustellsicherheit. Weil sie auf dem Einschreiben mit Übergabe aufsetzt, gilt auch hier: Ist niemand anzutreffen, wandert die Sendung in die Filiale, und ohne Abholung entsteht keine Zustellung. Der Lagerservice bei vorübergehender Abwesenheit schließt Einschreiben ausdrücklich aus.

Und sie ersetzt keine Prüfung des Inhalts. Die Wertgrenzen von 100 Euro Bargeld und 500 Euro Sachwert sind Obergrenzen für die Zulässigkeit, keine automatische Versicherungssumme. Wer darüber liegt, versendet außerhalb der Bedingungen.

Häufige Fragen zu den Wertbrief Kosten

Was kostet ein Wertbrief?

1,80 Euro Zusatzentgelt zum Einschreiben. Ein Standardbrief mit Einschreiben und Wert kostet damit 5,40 Euro.

Wie viel Bargeld darf ich verschicken?

Bis 100 Euro je Brief. Wertvolle Gegenstände sind bis 500 Euro zugelassen. Ins Ausland ist Bargeld gar nicht erlaubt.

Kann ich den Wertbrief in den Briefkasten werfen?

Nein. Die Sendung muss in einer Filiale eingeliefert und bezahlt werden.

Muss ich draufschreiben, dass es ein Wertbrief ist?

Im Gegenteil. Die Sendung darf nicht als Wert gekennzeichnet werden.

Wie oft darf ich Wertbriefe aufgeben?

Täglich nur einen an denselben Empfänger und insgesamt höchstens fünf Briefe mit solchen Inhalten je Absender.

Was ist, wenn der Inhalt mehr als 500 Euro wert ist?

Dann ist der Brief der falsche Weg. Für höhere Beträge gibt es die Transportversicherung im DHL Paket, national bis 2.500 oder 25.000 Euro.

Quellen

Angabe Quelle Abgerufen
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