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Einschreiben mit Rückschein: 4,85 € Aufpreis

Einschreiben mit rückschein im Ueberblick

Lesezeit: 6 Minuten · Stand: 31. August 2026

Ein Einschreiben mit Rückschein kostet bei der Deutschen Post 4,85 Euro Aufpreis zum normalen Briefporto. Der Betrag setzt sich aus 2,65 Euro für das Einschreiben und 2,20 Euro für den Rückschein zusammen. Der Absender bekommt anschließend einen Beleg per Brief zurück, auf dem die digitalisierte Unterschrift des Empfängers und ein Bild der Sendung stehen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Aufpreis: 2,65 € Einschreiben plus 2,20 € Rückschein, zusammen 4,85 €
  • Standardbrief mit Rückschein: 5,80 € gesamt
  • Der Rückschein ist nur zusammen mit einem Einschreiben buchbar
  • Haftung bei Verlust oder Beschädigung: höchstens 25 €
  • Zustellung in der Regel am nächsten Werktag nach Einlieferung
  • Der Beleg geht an die Absenderadresse auf der Vorderseite der Sendung

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Format und Nachweis wählen, der Gesamtpreis rechnet sich mit.

Quelle: Deutsche Post AG: Leistungen und Preise, Stand 01.07.2026 · Stand: 1. Juli 2026

Was kostet ein Einschreiben mit Rückschein?

Der Rückschein ist keine eigene Sendungsart, sondern ein Zusatzentgelt, das auf das Beförderungsentgelt und auf das Einschreiben obendrauf kommt. Was Sie am Ende zahlen, hängt deshalb vom Format ab.

Format Porto Einschreiben Rückschein Gesamt
Standardbrief 0,95 € + 2,65 € + 2,20 € 5,80 €
Kompaktbrief 1,10 € + 2,65 € + 2,20 € 5,95 €
Großbrief 1,80 € + 2,65 € + 2,20 € 6,65 €
Maxibrief 2,90 € + 2,65 € + 2,20 € 7,75 €

Ins Ausland kostet der Rückschein ebenfalls 2,20 Euro, das Einschreiben International dagegen 3,70 statt 2,65 Euro. Ein Standardbrief ins Ausland mit beidem liegt damit bei 7,15 Euro.

Was steht auf dem Rückschein?

Der Rückschein ist ein vorbereitetes Dokument mit der Bestätigung, dass die Sendung an den Empfänger oder an eine empfangsberechtigte Person zugestellt wurde. Innerhalb Deutschlands wird er per Brief zugestellt und enthält die digitalisierte Unterschrift sowie ein Sendungsbild.

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Wichtig für die Praxis: Der Beleg geht an die Absenderadresse, die auf der Vorderseite der Sendung vermerkt ist. Wer den Absender nur auf die Rückseite schreibt oder ihn ganz weglässt, bekommt seinen Rückschein möglicherweise nicht.

Für Sendungen ins Ausland verwendet die Deutsche Post weiterhin das rosa Rückschein-Formular. Die Auslieferungsbestätigung kann dort in einigen Ländern durch die Zustellkräfte selbst erfolgen. Zwei Länder bieten den Service gar nicht an: Dänemark sowie das Vereinigte Königreich einschließlich Nordirland.

Wann reicht die günstigere Variante?

Zwischen den drei Nachweisarten liegen keine großen Beträge, aber sie belegen Unterschiedliches. Der Vergleich lohnt sich, bevor Sie den teuersten Weg wählen.

Variante Aufpreis Belegt wird Haftung
Einschreiben Einwurf 2,35 € Einwurf in den Briefkasten 20 €
Einschreiben 2,65 € Übergabe gegen Unterschrift 25 €
mit Rückschein 4,85 € Übergabe, Beleg kommt zurück 25 €

Der Unterschied zwischen Einschreiben Einwurf und dem Rückschein beträgt 2,50 Euro. Dafür bekommen Sie zwei Dinge zusätzlich: eine Unterschrift statt nur einer Einwurfdokumentation und einen körperlichen Beleg, den Sie in der Hand halten. Reicht Ihnen die Sendungsverfolgung im Netz, ist das Übergabe-Einschreiben die Zwischenstufe für 2,65 Euro.

Umgekehrt gilt: Die Haftungsgrenze steigt mit dem Rückschein nicht. Sie bleibt bei 25 Euro, genau wie beim einfachen Einschreiben. Wer wertvolle Dinge verschickt, braucht deshalb nicht den Rückschein, sondern die Zusatzleistung Wert. Was die kostet und was hinein darf, steht unter Wertbrief.

Wie lange dauert es, bis der Beleg ankommt?

Die Sendung selbst wird nach Angabe der Deutschen Post in der Regel am nächsten Werktag nach der Einlieferung zugestellt. Das gilt für alle Einschreiben-Varianten und ist damit schneller als der normale Brief, der in der Regel am übernächsten Werktag ankommt.

Für den Rückweg des Belegs nennt die Deutsche Post keine eigene Laufzeit. Er wird als Brief zugestellt, sodass nach der Zustellung noch einmal der übliche Briefweg dazukommt. Wer eine Frist im Blick hat, sollte den Beleg deshalb nicht als Terminnachweis einplanen, sondern als nachträgliche Dokumentation.

Was gilt bei Kündigungen und Fristen?

Der Rückschein wird häufig gewählt, wenn es um Kündigungen, Widersprüche oder Mahnungen geht. Was er tatsächlich dokumentiert, ist die Zustellung an eine empfangsberechtigte Person zu einem bestimmten Zeitpunkt, bestätigt durch deren Unterschrift.

Ob und wann eine Erklärung im rechtlichen Sinne zugegangen ist, hängt vom Einzelfall ab und richtet sich nach den einschlägigen Vorschriften, nicht nach dem gewählten Versandprodukt. Diese Seite ordnet die Leistungen der Deutschen Post ein und ersetzt keine Rechtsberatung.

Was viele beim Empfang übersehen

Zwei Regeln der Deutschen Post betreffen nicht den Versand, sondern den Empfang, und sie überraschen regelmäßig. Erstens: Wer ein Postfach nutzt, bekommt Einschreiben nicht ins Fach gelegt, sondern am Schalter hinterlegt. Alle anderen postfachfähigen Sendungen wandern ins Fach, Einschreiben nicht.

Zweitens: Der Lagerservice bei vorübergehender Abwesenheit gilt für Einschreiben nicht. Ausgenommen von diesem Ausschluss ist allein das Einschreiben Einwurf. Wer also verreist und seine Post lagern lässt, sollte wissen, dass ein Übergabe-Einschreiben mit Rückschein in dieser Zeit nicht zugestellt und damit auch kein Beleg erzeugt wird.

Für Absender heißt das: Der Rückschein belegt zuverlässig, wann und an wen zugestellt wurde. Er sagt nichts darüber aus, ob der Empfänger überhaupt erreichbar war. Bei zeitkritischen Sendungen ist das ein Unterschied, der sich erst hinterher zeigt.

Kann man Rückschein und Wert kombinieren?

Ja. Die Deutsche Post lässt die Kombination von Rückschein und der Zusatzleistung Wert ausdrücklich zu. Beide sind jeweils nur zusammen mit einem Einschreiben buchbar. Für Wert gilt zusätzlich, dass die Sendung in einer Filiale eingeliefert und bezahlt werden muss.

Häufige Fragen zum Einschreiben mit Rückschein

Was kostet ein Einschreiben mit Rückschein?

4,85 Euro Aufpreis zum Porto, bestehend aus 2,65 Euro für das Einschreiben und 2,20 Euro für den Rückschein. Bei einem Standardbrief sind das 5,80 Euro insgesamt.

Kann ich einen Rückschein ohne Einschreiben buchen?

Nein. Der Rückschein ist ausschließlich in Verbindung mit einem Einschreiben erhältlich.

Was passiert, wenn niemand angetroffen wird?

Dann wird die Sendung nicht zugestellt und es entsteht auch kein Rückschein. Die Sendung wird stattdessen in der Filiale hinterlegt, und der Beleg wird erst nach der Abholung erzeugt.

Wohin wird der Rückschein geschickt?

An die Absenderadresse, die auf der Vorderseite der Sendung steht. Geschäftskunden können bei Einlieferung mit Einlieferungsliste eine abweichende Rücksendeadresse festlegen.

Gibt es den Rückschein auch ins Ausland?

Ja, für 2,20 Euro zusätzlich zum Einschreiben International. Ausgenommen sind Dänemark sowie das Vereinigte Königreich und Nordirland, dort wird der Service nicht angeboten.

Erhöht der Rückschein die Haftung?

Nein. Sie bleibt bei höchstens 25 Euro. Für eine höhere Absicherung ist die Zusatzleistung Wert vorgesehen.

Quellen

Angabe Quelle Abgerufen
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